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Appenzeller Geschichte in Zeitzeugnissen

Das Jubiläum

Am 17. Dezember 2013 jährt sich zum 500. Mal der Tag, an dem das Land Appenzell als dreizehnter Ort in die Alte Eidgenossenschaft aufgenommen wurde. Als bedeutendes Zeitzeugnis entstand damals die im gemeinsamen Archiv in Appenzell aufbewahrte Bundesurkunde von 1513.

Das Historische Lexikon der Schweiz HLS bietet in mehreren Artikeln einen kurzen Überblick über wichtige Ereignisse der Appenzeller Geschichte:
Appenzell (Kanton)
Appenzell (Ausserrhoden)
Appenzell (Innerrhoden)

Der 500. Jahrestag wird gemeinsam gefeiert. Verschiedene Gedenkfeierlichkeiten, das Landschaftstheater, die Kulturbühne und das Geschichtsprojekt begleiten durch das Jubiläumsjahr. Die Website www.arai500.ch informiert über alles Wissenswerte.

Das Geschichtsprojekt

In Buchform und als Website bietet das Geschichtsprojekt spannende Einblicke in die appenzellische Vergangenheit. Historisch eingebettet machen Objekte, Texte, Bauwerke, Filme und Tondokumente mit bedeutenden oder aber auch ganz alltäglichen Ereignissen, faszinierenden Besonderheiten, mit Unerwartetem und mit interessanten Persönlichkeiten bekannt.

Daraus ergeben sich Bezüge zur Schweizer Geschichte und zur weltweiten Vernetzung des Appenzellerlandes. Altbekanntes wird weitergetragen und Unbekanntes ist zu entdecken.

Zeitzeugnisse im Mittelpunkt

Das Geschichtsprojekt lebt von vielfältigen Zeitzeugnissen und den damit verbundenen Geschichten. Gefragt sind datierte Erinnerungsstücke mit klarem Ortsbezug.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Der Schmalfilm aus Jugendtagen über das Schülerskirennen am Kaien von 1940.
  • Der Kartengruss aus Buenos Aires des 1930 nach Argentinien ausgewanderten Onkels aus Wolfhalden.
  • Die Fotografie von 1936 zur Einweihung des Eggerstander Schulhauses aus Grossmutters Familienalbum.
  • Der Werbeprospekt des Gasthauses in Weissbad von 1900.
  • Eine 1930 in der Speicherer Maskenfabrik gefertigte Karnevalsmaske.
  • Der 1870 ausgestellte Lehrvertrag für einen Zimmermannslehrling aus Gonten.
  • Die verzierte Hundwiler Osterschrift von 1830, die über Jahrzehnte in Familienbesitz geblieben ist.
  • Die Schallplatte des Jodelchörli Urnäsch von 1965.
  • Die Prämienplakette von 1970 für einen Braunviehzüchter aus Wald.

Zusammen mit ab 1513 entstandenen Objekten und Dokumenten aus Archiven, Bibliotheken und Museen bilden private Erinnerungsstücke den Rohstoff für die «Appenzeller Geschichte in Zeitzeugnissen».

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe

Peter Witschi, Dr. phil., Präsident, Staatsarchivar Appenzell Ausserrhoden
Heidi Eisenhut, Dr. phil., Leiterin Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden
Doris Überschlag, Innerrhodische Kantonsbibliothekarin
Stephan Heuscher, Landesarchivar Appenzell Innerrhoden
Kathrin Hoesli, wissenschaftliche Mitarbeiterin Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden
Damiana Widmer, Dozentin für Geschichte an der Kantonsschule Trogen
Josef Küng, Dr. phil., Dozent an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen

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Informationsflyer [PDF]